PSV Glauchau Meerane e.V.

Judo

Uuuuhhhh war das ein Tag. Er verlief wohl eher suboptimal. In der ersten Begegnung gegen den PSV Leipzig hatten wir uns eh nicht viel ausgerechnet, eher erträumt. Und so fing es auch an. Gleich ein 0:3 Rückstand ließ nichts gutes erwarten. Aber dann kam eine Aufholjagd zum 3:3, teils durch sehr guten kämpferischen Einsatz, teil durch Unachtsamkeit der Gegner. Aber egal. Der letzte Kampf sollte es bringen; es keimte sogar Hoffnung auf. Bei der Vorstellung der Kämpfer Wurde der Leipziger als schlagbar „eingestuft“. Aber es kommt wie es kommen mußte. Der Wille immer eine spektakuläre Technik zu werfen wurde vom Sportfreund in Blau (Leipzig) ganz lässig gekonntert. Somit verloren wir am Ende (eigentlich wie erwartet.) recht knapp. Der zweite Durchgang gegen den Hausherren aus Bautzen sollte eigentlich gewonnen werde. Das dicke ABER kommt wie immer. Es wurde der erste Kampf gewonnen, der Nächste endete unentschieden. Da schwante mir schon, dass es ein unentschieden am Ende werden würde. Die leichteste Gewichtsklasse (3.Kampf) ging verloren. Da nun auch unser Schwergewicht seinen Kampf unerwartet abgeben mußte, blieb nach zwei Siegen bis 90 und 100 Kg wieder der letzte Kampf für die Entscheidung. Dieser war aber ein ganz tolles Beispiel wie Judo eigentlich nicht sein sollte. Der Herr in Blau (Bautzen) hatte überhaupt nicht die Absicht Judo zu machen bzw. eine Technik einzudrehen. Statt dessen zeigte er viel, sehr viel Negativjudo. Zwar wurde bei den neuen Kampfregeln gesagt, auch so etwas zu bestrafen, aber die Wahrheit sieht anders aus. So wurden wir viermal bestraft und das 3:3 stand fest. Trotz diesem faden Beigeschmack bleibt anzumerken, dass unsere Starter aus Berlin einen tollen Beitrag mit fünf Siegen von sechs Kämpfen geleistet habe. Platz sechs in der Tabelle, mehr war diesmal nicht drin.

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